Es war absehbar, doch nun ist es wirklich passiert: König Philippe hat die Geduld mit den Vor-Regierungsbildnern verloren und führt die absolute Monarchie wieder ein.

Eine Gegeninitiative in der Kammer, die die Demokratie sichern sollte, scheiterte daran, dass man keinen Konsens zur Schriftart der Resolution finden konnte. Damit wird Philippe das Land nun wieder autonom regieren.

Föderal-, Regional-, Gemeinschafts- und Provinz-Parlamente werden aufgehoben. Parteien dürfen Wahlen veranstalten, die Ergebnisse werden aber wieder verworfen.

Experten erklären, diese Veränderungen werden für den Bürger ab 2031 spürbar werden.

Das erprobte Get-a-Teacher Konzept der KBC wird nun auch von anderen Unternehmen an ostbelgischen Schulen ausprobiert. So heißt es, dass die Unternehmen Coca Cola, Tesla, McDonalds und Apple ebenfalls Schüler in relevanten Lebensbereichen ausbilden werden. Die Kurse werden wie folgt aussehen:

  • Coca Cola: Ernährungswissenschaften und Weihnachtstraditionen
  • Tesla: „Wie ich aus einem alten Peugeot eine Rakete baue“ und Verglasungstechniken
  • McDonalds: Musik und Sport
  • Apple: „Wie ich das Geld, das die KBC mir beibringt zu verdienen, möglichst effektiv aus dem Fenster werfe“ und „Das korrekte Bügeln eines Kragenpullis“

Welche Unternehmen in Zukunft in die Schulen kommen, bleibt noch abzuwarten. Angeblich soll Heckler und Koch an einem Selbstverteidigungskurs arbeiten.

Ostbelgistan ernennt Botschafter!

Im Zuge des Jubiläums der Deutschsprachigen Gemeinschaft (so hieß Ostbelgistan früher mal) hat man den Beschluss gefasst, internationale Botschafter im Sonderauftrag der Regierung zu entsenden. Diese sollen dabei helfen, das Standortmarketing noch besser in die Welt zu tragen und Ostbelgistan noch bekannter zu machen.

Dabei möchte man neue, bürgernahe Wege gehen: Jeder soll sich bewerben können und die Chance bekommen, Ostbelgistan zu vertreten. Melden Sie sich dazu einfach beim Ministerium und erklären Sie, Sie würden gerne Botschafter werden.

Inoffizieller Vize-Ersatz Botschafter wird im Übrigen der Chef von Ostbelgistan Daily, Michael Klütgens. Auf Anfrage erklärte er, also ich (a.d.R.), es sei der „Moment gekommen, jedem die Chance zu geben, ein Stück Ostbelgistan zu leben“.

Es gibt sie immer seltener, doch nun werden die Eifler Schlaglöcher endlich gerettet. Am Samstagnachmittag erklärten die zuständigen Behörden, dass man im Laufe des Jahres mehrere Millionen darin investieren möchte, eine offizielle Zählung der Schlaglöcher durchzuführen und sie dann auf einer digitalen Karte zu verewigen, damit auch Besucher aus anderen Gegenden sie besichtigen können.

Ausschlaggebend für die Anerkennung war der Fund des Bernsteinzimmers in einem Schlagloch bei Burg Reuland. Experten schätzen, dass sich in den Tiefer der Schlaglöcher weitere Schätze im Milliardenwert finden lassen.

Eine kurzfristige Bürgerbefragung in Raeren hat ein überraschendes Ende genommen: Die Gemeinde Raeren wird Belgien verlassen und sich Deutschland anschließen.

Laut internen Quellen soll es sich bei der Befragung um einen Witz gehandelt haben, der aus dem Ruder geriet, als man feststellte, wie viele Deutsche in der Gemeinde leben und für „Ja“ zur Anschließung an Deutschland stimmten. Einige Bürger stimmten zudem für „Ja“, weil sie die Frage nicht richtig gelesen hatten oder dachten, dies sei eine Wahl ohne Potenzial für Schaden. Damit reiht sich die Befragung in die Liste von Wahlen ein, die das Volk verbockt hat. Experten sprechen vom „Ra-Exit“, „Räxit“ oder „Rae-turn“.

Die Regierung Ostbelgistans hat indes angekündigt, den Gebietsverlust mit der Annexion Malmedys zu kompensieren. Ob es dazu kommen wird, lesen sie hier!

Auch die Parteien haben sich für das neue Jahr Dinge vorgenommen. 7 Monate nach den Wahlen werden Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt: Aber was haben die verschiedenen Parteien vor?

Die Diskussion um die Feinstaubbelastung für die Umwelt durch Silvesterfeuerwerke hat nun Folgen: Am Nachmittag wurde angekündigt, man werde Feuerwerke von nun an nur noch drinnen erlauben.

Eine Anleitung zum sicheren Abbrennen der Feuerwerke im heimischen Wohnzimmer finden Sie auf den Rückseiten der Sektflaschen Ihres Vertrauens.

WICHTIG: Das ist Satire, bitte nicht das Feuerwerk drinnen anmachen, das ist weder gesund für Sie, noch ihre hypothetischen Haustiere. Ein ganz real guten Rutsch wünschen wir trotzdem!

Die Regierungsbildung verläuft schleppend, das N-Wort (Neuwahl) wird vereinzelt geflüstert. Doch was könnte alles passieren, bis wir eine Regierung haben? Hier eine Liste:

1 – Brexit passiert. (Diesmal wirklich)

Die Briten verlassen die Europäische Union. Kurz darauf fällt ihnen auf, dass es wirklich nicht die beste Idee war und eine achtjährige politische Saga namens Bre-Entry beginnt.

2 – Der BER-Flughafen in Berlin wird fertig.

Der Berliner Flughafen wird endlich eröffnet. Leider wurden in der Zwischenzeit Flugzeuge verboten und das Areal wird als SUV-Parkplatz benutzt.

3 – Elon Musk fliegt auf einem umgebauten Cybertruck zum Mars.

Um es seinen Kritikern zu beweisen, lässt sich der Unternehmer in dem Truck zum Mars fliegen. Bei einem Sandsturm auf dem roten Planeten reißen sämtliche Scheiben. Jeff Bezos startet eine Rettungsmission.

4 – Der FC Ostbelgien (ehem. AS Eupen) wird Meister.

Nachdem der Verein in einer Folge von „Höhle des Löwen“ an Carsten Maschmeyer verkauft wird, kann er sich mit Mats Hummels entscheidend verstärken und gewinnt sensationell die Meisterschaft.

5 – Bart de Wever erklärt Flandern für unabhängig.

Ministerpräsident Jan Jambon übergibt sein Amt an Bart de Wever, der Flandern auf Grund der Föderalkrise für unabhängig erklärt. Bei der ersten Wahl der Republik Flandern gewinnt Vlaams Belang die absolute Mehrheit.

6 – Die Simpsons werden eingestellt.

Der Erfinder der Serie, Matt Groening erklärt, dass man manche Dinge einfach nicht für immer machen kann.

7 – Wegen einem steigenden Meeresspiegel wird Brüssel zur Küstenstadt.

Der Klimawandel greift um sich und macht das Flamen/Wallonen Problem nichtig. Zeitgleich wird die Wallonie zur Wüstenregion.

8 – In Kelmis wird Öl gefunden. Es finden Probebohrungen statt.

Kurz darauf erklärt die USA der DG den Krieg und sichert in einer Friedenssicherungaktion strategische Ressourcen – und den Frieden. In Ostbelgien bricht ein Bürgerkrieg zwischen Eifel und Norden aus.

9 – Nestlé kauft weltweit alle Wasserquellen auf.

Nach langer Vorarbeit kann Nestlé endlich auch die letzte Wasserquelle aufkaufen und erklärt das Menschenrecht auf Wasser zu einem liquiditätsabhängigen Recht.

10 – Die Ostbelgien-Universität wird gegründet.

Erste Masterabschlüsse sind „Geschichte der DG“, „Ostbelgisch“, „Lernhaftigkeit“, „Standortmarketing“.

Großer Jubel brach bei der Präsentation des Projektes aus, als der Ministerpräsident ankündigte, wir werden bis zum Ende des neuen Jahrzehnts der erste Gliedstaat auf dem Mond sein.

Zwischen den Zeilen war die Ansage klar: Bayerns Bavaria One Programm war der ausschlaggebende Grund dafür, das Rennen ins Weltall 2.0 auszurufen.

Ende Mai 2024 soll die erste Rakete aus einem Silo in der Eifel abheben und jemanden ins Weltall schießen. Wer das sein wird ist noch nicht klar.

Wir entscheiden uns, zum Mond zu fliegen, mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. Nicht weil es einfach ist, sondern weil es schwierig ist. Weil dieses Ziel unsere Handlungsfähigkeit als Gemeinschaft in diesem Land messen wird.

O. Paasch, Ministerpräsident

Parteilogos für 2020 vorgestellt

Im Rahmen der letzten Sitzungswoche im PDG wurden nun die neuen Logos der Parteien für 2020 vorgestellt.

Die Konzeption jener Logos folgte einem strengen Marketing-Plan und möchte die Corporate Identities der Parteien stärken. Soweit zumindest die Erklärung des Konzeptbüros bei der Überreichung der Rechnung an die Parteichefs.

Zusätzlich zu den Logos soll es auch konzeptuelle Parteiplakate geben, diese sollen in Kürze vorgestellt werden.